Giselle

gisellePhantastische Ballett in zwei Akten

Von Theophile Gautier, Jules-Henri Vernoy de Saint-Georges und Jean Coralli
nach Heinrich Heine

Choreographie und Inszenierung:
Elena Tschernischova, Jean Coralli, Jules Perrot, Marius Petipa

Musik: Adolphe Adam

Dirigent: Guillermo Garcia Calvo

 

26. Juni 2011 tanzen:

Giselle - Natalie Kusch

Herzog Albrecht - Andrej Teterin

Myrtha – Marie-Claire D'Lise

Hilarion – Gregor Hatala

1.AKT

In einem Dorf in einer Weingegend zeigt sich Herzog Albrecht, nachdem er Mantel und Degen, die Zeichen seiner höfischen Herkunft, in einer Hütte versteckt hat, in Verkleidung eines Bauernburschen. Er ist gekommen, um dem Bauermädchen Giselle den Hof zu machen; beide gestehen einander ihre Liebe. Eifersüchtig beobachtet der Wildhüter Hilarion, der meint, Rechte auf Giselle zu haben, die Szene, Giselle fordert vorbeikommende Winzerinnen zum gemeinsamen Tanzt auf, auch Albrecht wird in diesem Tanz miteinbezogen. Die Mutter versucht Giselle zu zügeln und erzählt warnend vom Schicksal der Willis, jener noch vor der Hochzeit gestorbenen Mädchen, die dazu verurteilt sind, jede Nacht zu tanzen. Giselle verwirft diese dunklen Ahnungen. Der Herzog von Kurland macht mit seiner Tochter Bathilde, der Verlobten Albrechts, auf einer Jagd bei Giselles Haus halt. Dem Herzog ist dieser Ort nicht fremd: Ein Liebesabenteuer, dem Giselle entsprossen war, hatte ihn einst hierhergeführt. Der Herzog, der das Geheimnis um Giselles adlige Abkunft nur mit ihrer Mutter Teilt, gestattet seiner legitimen Tochter, die vom Charme Giselles entzückt ist, dieser ihre Kette zu schenken. Während der Herzog und Bathilde im Haus Rast halten, feiern die Winzer eine reiche Ernte. Giselle wird zur Königin der Weinlese gekrönt. Gemeinsam mit Albrecht, der sich vor der Jagdgesellschaft verborgen gehalten hatte, schließt sie sich dem Tanz eines Bauerpaares an. Hilarion, der Albrechts Degen gefunden hatte, beschließt, den Rivalen öffentlich bloßzustellen. Sein Plan glückt. Verwundert fragt Bathilde ihren Verlobten, was ihn denn in dieser Verkleidung hierherführe; eine plötzliche Laune, antwortet Albrecht. Da muss Giselle erkennen, dass sie getäuscht wurde, dass die Liebe Albrechts nur vorgegeben und bloßes Spiel war. Giselles Verstand beginnt sich zu verwirren, sie beginnt zu rasen und sinkt schließlich tot zu Boden. Albrecht ist zutiefst erschüttert.

2.AKT

Hilarion sucht im Wald Giselles Grab auf. Die Mitternachtsstunde ist gekommen. Da blitzen plötzlich Irrlichter auf. Entsetzt flieht Hilarion. Myrtha, die Königin der Wilis, erscheint. Kraft ihres Zauberzweiges holt die Wilis aus ihrem Gräbern. Schließlich folgt auch Giselle diesem magischen Ruf. Sie wird in die Gemeinschaft der Wilis aufgenommen. Auch Albrecht hat sich an Giselles Grab eingefunden und will daran trauern. Immer wieder erscheint ihm Giselle; es gelingt ihm jedoch nicht, sie festzuhalten. Währenddessen wird Hilarion von den Wilis verfolgt. Sie zwingen ihn, sich zu Tode zu tanzen. Ihr nächstes Opfer soll Albrecht sein. Giselle fleht bei Myrtha um Gnade. Vergebens: Die Königin der Wilis befiehlt Giselle, zu tanzen, um Albrecht vom schützenden Kreuz wegzulocken. Die List gelingt. Albrecht vermag Giselles Tanz nicht zu widerstehen und folgt ihr. Schon beginnen seine Kräfte zu erlahmen. Da läuten die Morgenglocken, und die aufgehende Sonne bannt die Zaubermacht der Wilis. – Giselle entschwindet, gebrochenen Herzens sinkt Albrecht zu Boden...

Nach dem Programm des Ballett „Giselle" des Wiener Staatsballett, 2011 J.

 

 

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